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Rahmen des größten europäischen Debattierwettbewerbs mit anderen Jugendlichen aus verschiedenen Ländern über die Zukunft Europas. Erschöpft, aber zufrieden waren die Schüler bei der Ankunft in Weilburg und können sich als Ergebnis nun noch mehr mit dem europäischen Projekt identifizieren. Der Höhepunkt des Debattierwettbewerbs begann dann mit einer parlamentarischen Vollversammlung in der Aula des Französischen Gymnasiums Berlin. Im Fokus der Diskussionen stehen dabei stets die Zukunft und die aktuelle Politik der Europäischen Union. In insgesamt neun Arbeitsgruppen mussten die Jugendlichen nachhaltige Antworten zu diesen und weiteren Themen erarbeiten und schlussendlich in einer Resolution Daten und Fakten nennen und Lösungsvorschläge anführen. Eike Kehr ausführlich mit der Kulturpolitik der Europäischen Union beschäftigt und als Bewerbung eine mehrseitige Ausarbeitung über dieses Thema auf Englisch verfasst. Den Schwerpunkt bildeten Themen wie der Konflikt zwischen Israel und Palästina, die internationale Handelspolitik der Europäischen Union, die Ostpolitik sowie die fortschreitende Entwicklung neuartiger Technik in der Industrie. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen debattierten die Delegierten über die neun erarbeiteten Resolutionen, kritisierten und verteidigten diese und entschieden letztendlich über deren Beschluss oder Ablehnung. Zur Freude der Weilburger war es ihrem Mitschüler Jona Bastian gelungen, die Jury mit sachlichen und eloquenten Beiträgen zu überzeugen. Von der Außenpolitik bis hin zur Digitalisierung: Eine Reihe zukunftsentscheidender Themen stand in Berlin zur Debatte.

In diesem Jahr trafen sich die Schüler aus Weilburg in der Hauptstadt Deutschlands, um an der Auswahlsitzung mit über 150 Jugendlichen teilzunehmen. At crossroads, we choose global, zu Deutsch etwa: Am Scheideweg entscheiden wir uns für die globale Richtung so lautete das Motto der diesjährigen Sitzung, sicher auch als Antwort auf die isolative America First-Politik eines Donald Trump zu verstehen. Am Gymnasium Philippinum Weilburg gehört die Teilnahme am renommierten Wettbewerb des Europäischen Jugendparlamentes seit vielen Jahren zur Tradition; regelmäßig nehmen Jugendliche als Delegierte auf nationaler und auf internationaler Ebene an Debatten teil.

Unter anderem bei Discobesuchen, gemeinsamen Spielen und einer Schnitzeljagd durch Berlin konnten die Jugendlichen nicht nur in fachlicher, sondern auch in sozialer und kultureller Hinsicht profitieren und Freundschaften knüpfen. Die vier Sitzungstage wurden eingeleitet von einem Teambuilding, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler in ihren Ausschüssen zunächst näher kennenlernen konnten, ehe im Anschluss die Bearbeitung des jeweiligen Themas und das Verfassen der Resolution anstanden. Die parlamentarische Versammlung und der gesamte Wettbewerb fanden ausschließlich in englischer Sprache statt, sodass die Jugendlichen vor einem großen Publikum zunächst über ihren Schatten springen mussten, um sich in zahlreichen, couragierten Redebeiträgen an den Debatten zu beteiligen. Zuvor hatten sie sich unter der Leitung ihres Lehrers. Bastian, der sich als Mitglied des Ausschusses für außenpolitische Angelegenheiten mit dem Konflikt zwischen Israel und Palästina befasst hatte, wird im Mai an der nationalen Auswahlsitzung in Hannover teilnehmen. Groß war die Freude, als die Nachricht über den Erfolg der Bewerbung eintraf und die Weilburger Gymnasiasten sich damit einen Platz beim begehrten Wettbewerb ergattert hatten. Insgesamt blicken die Schüler des Gymnasium Philippinum auf vier ereignisreiche Tage zurück, in denen sie viele junge Menschen aus ganz Europa kennenlernen und sich umfassend weiterbilden konnten. Die Delegation des Gymnasiums bedankt sich herzlich für die Unterstützung und Ermöglichung dieser vier ereignisreichen Tage durch den Landrat Manfred Michel, die Europaunion Oberlahn und den Gymnasialschulverein Weilburg. Neben all diesen ernsten Themen gab es am Abend auch viel Abwechslung durch Freizeitaktivitäten. Darüber hinaus wurde die gesamte Weilburger Delegation ausgewählt, um Deutschland bei einer der kommenden Sitzungen im europäischen Ausland zu vertreten.


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